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Keynote-Vorträge der letzten Wochen

Keynotesprecher und Referent Dr. Jens TomasIch möchte mich an dieser Stelle zunächst einmal herzlich bei allen Zuhörern und Freunden bedanken, die mich in den letzten Wochen begleitet haben. Es hat wirklich viel Spass gemacht. Sowohl die diversen Inhouse-Vorträge und -seminare, aber natürlich auch die PMA-Roadshow – in 10 Tagen einmal quer durch Deutschland. Gekrönt wurde das Ganze dann am Wochenende mit dem DVNLP-Jahreskongress in Köln.

Ich bin nun seit 7 Jahren Vorsitzender dieses Verbandes und frei nach Müntefering: Es ist das schönste Amt neben Papst :)). Ein unglaublich intensives Engagement aller Beteiligten, tolle Referenten (danke Marco für die Keynote) und viele intensive, entsprechend dem Kongressthema EMOTIONALE Begegnungen. Danke an alle Teilnehmer, dass Ihr dabei ward, an alle Referenten und an das gesamte Orgateam, ich freue mich auf das nächste Jahr in Leipzig.

Bleibt die Frage: Was hat mich persönlich von all den tollen Referaten, Inhalten und Anregungen am meisten beeindruckt hat? Es war der Vortrag von Daniela Blickhahn über die von Martin Seligman begründete Positive Psychologie, mit deren Grundlage ich mich selber schon einige Jahre beschäftige.

Zunächst: was ist eigentlich Positive Psychologie:

Jahrzehntelang hat sich die Psychologie vor allem mit der Heilung seelischer Erkrankungen und Störungen beschäftigt. Erst in den vergangenen Jahren hat sich eine anders orientierte Richtung etabliert: die Positive Psychologie. Ihre Vertreter haben es sich zum Ziel gesetzt, ganz normalen Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Einer der Pioniere der Positiven Psychologie ist Martin Seligman von der University of Pennsylvania. Er hat sich unter anderem der Erforschung des Optimismus verschrieben. Im Laufe seiner langjährigen Forschungsarbeit kam er zu dem Schluss, dass jeder eine optimistische Lebenseinstellung erlernen kann.

Das klingt im erstem Moment ein bisschen nach „Tschaaka“ – Mentalität, ist aber seriöse wissenschaftliche Forschung. Zahlreiche psychologische Studien belegen beispielsweise, dass die schriftliche Reflektion am Abend über Fragen wie „was hat mich heute glücklich gemacht“, „was habe ich gelernt“, „welche Momente waren schön“ und ähnlich positiv fokussierende Fragen, das Glückspotential erheblich steigert. Und in den genannten Studien ging es nicht um „Normalos“, sondern um Menschen mit starken depressiven Verstimmungen. Die 5minütige Reflektion über eine Zeitraum von einer Woche führte zu deutlichen und vor allem nachhaltigen Symptom-Verbesserungen.

Führen Sie doch auch ein Glückstagebuch – 5 Minuten reichen aus

Für mich Grund genug, meine allabendliche gedankliche Fokussierung durch ein schriftlich geführtes Glückstagebuch zu ersetzen. Wir können die Welt, die Finanzkrisen, die Hektik und Schnelllebigkeit nicht beeinflussen, aber wir können wissenschaftlich fundierte Strategien nutzen, um unabhängig vom Aussen glücklich und zufrieden zu leben.

 

 

 

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